Home Willkommen in Bali Balikarte Bali Religion Kosmos Padmasana Götter Tempel Sehenswürdigkeiten Tour-Guide Bali Star Tour Bali Star Tour / Karte Bali Star Tour / Karte 2 Dharma Bakti Dupas Bestellung Aris Massage Kerta Gosa Kerta Gosa Info Deckengemälde Deckengemälde II Bimas Höllen- und Himmelfahrt Besakih Besakih Info Besakih Plan Tirtagangga Goa Lawah GWK Uluwatu Jimbaran Denpasar Saraswati, Goa Gajah, Tegallalang Gitgit & Munduk Ulun Danu Singaraja Air Panas & Delphine Tempel im Norden Batur Tempel Batur Vulkan & See Videos Links Kontakt GötterGeografiie Religion Kosmos Balis götter Es gibt eine vielzahl an Göttern und Dämonen in Bali. So viele wie es an einem Banyan Baum Blätter hat, sagte mir einmal ein Priester. Unmöglich also, alle zu kennen. Ich stelle Euch hier nur die wichtigsten vor.Der Gott der Götter ist Sang Hyang Widhi. Er ist das Absolute, Unfassbare und Unbegreifliche. Das höchste göttliche Prinzip. Auch Brahman genannt, das Allumfassende.Aus ihm manifestieren sich alle andren Götter und Dämonen. Der Pura Jagatnata in Denpasar und Singaraja sind Sang Hyang Widih geweiht. Diese Tempel unterscheiden sich darin von den anderen, dass sie keine Schreine, sondern nur einen Padmasana besitzen. Viele junge Balinesen beten bei Vollmond im Pura Jagatnata. Sehr beliebt bei den Jungen Leuten ist der Jagatnata, weil das Beten und Opfern vereinfacht wird durch die Tatsache, dass in Sang Hyang Widih alle Götter in einem vereinigt sind.Diese Art von Tempel dient allen Hindus, gleich welcher Hindureligion oder Nationalität sie angehören, als Gebetsstätte.Die wichtigste Manifestation von Sang Hyang Widih ist die Dreigestallt der Trimurti: Brahma, Vishnu und Shiva. Wobei Shiva in Bali die wichtigste Rolle übernimmt. ShivaShiva ist der Zerstörer und Erneuerer. Ohne dass das eine vergeht, kann nichts neues erscheinen. Es ist der ewige Kreislauf des Lebens.Er ist der Gott der 1008 Namen und repräsentiert die vielen Aspekte in denen sich eine Gottheit zeigen kann.Eine häufige Darstelling, auch hier bei uns, ist Shiva als "Kosmischer Tänzer" Nataraja. Der "Herr des Tanzes" ist vierarmig, mit dem rechten Fuss tritt er den bösen zwergenhaften Dämon Apasmara zu Boden. Umschlossen ist der tanztende Shiva von einem Flammenkranz. Ebenso ist er bekannt als Asket aus dem Himalaya oder als der grosse Lehrer Bhatara Guru.auf Bali ist Shiva auch eine Erscheinungsform als Sonnengott Surya. Wobei Surya mit dem höchsten Gott Sang Hyang Widih gleichgestellt wird. Auch Mahadewa, der Gott des Gunung Agungs, ist eine Erweiterung von Shiva. Bei grossen Zeremonien, Nyepi, Galungan und Kuningan, seht Ihr am Strassenrand Penjors. Das sind lange, verzierte Bambusstangen die am oberen Ende sich nach anmutig unten neigen. Geschmückt werden sie mit filigraner Flechtarbeit aus Palmblättern. In Kopfhöhe befindet sich ein kleiner Schrein, in dem Opfergaben dargebracht werden. Oberhalb des Schreins ist ein Büschel Blätter von verschiedenen Bäumen und Sträuchern befestigt. Dazwischen hängen oftmals zwei Kokosnüsse, denn der Penjor symbolisiert das Phallussymbol Shivas, sowie den Gunung Agung.Shivas ständiger Begleiter ist der Stier Nandi. Das Symbol Nandis ist der Halbmond, den Shiva auf vielen Darstellungen auf seiner Stirn trägt.Oft hält Shiva mit der einem den Dreizack und in der anderen Hand die Sanduhrtrommel. Sein zweites Paar Arme sind in einer Meditationsgeste übereinander gelegt. Doch seine Attribute sind nicht festgelegt. Sie variieren von Dartellung zu Darstellung.Die Erscheinug der Götter spielt in Bali keine Rolle. Anders als in Indien werden in Bali die Götter in den Tempeln nicht bildlich dargestellt. Sondern man erkennt sie an ihren Farben, den Sitzplatz in den Tempelschreinen oder an der Anzahl der Meru-Dächern. (Schreine mit mehreren pagodenartigen Dächern. Immer mit drei-, fünf-, neun- oder elffacher Anzahl.)Er sitzt immer zwischen Brahma und Vishnu. Brahma rechts und Vishnu auf der linken Seite. Ihm gehört der mittlere Sitz im dreiteiligen Padmasana oder dem Sanggan-Kemulan Schrein. Dieser hat drei kleine Kammern, an Zeremonien sind die Türchen geöffnet, da die Götter anwesend sind. Sonst bleiben sie geschlossen. Das wichtigste und einfachste Erkennungsmerkmal Shivas im Tempel ist seine Farbe. Shiva trägt die Farben Weiss (Trauer) und Gelb (Mitleid). Wobei die Farbe Gelb auch für Mahadewa steht.Der Pura Dalem (Totentempel) ist Shiva und Durga, der Todes Göttin, geweiht. Sie ist eine Erscheinungsform seiner Gemahlin Parvati.Wie Shiva hat auch Parvati ihre vielen Aspekte. Sie ist die Tochter des Himalaya-Gebierges und die Schwester des Ganges, aber auch eine Manifestation Shivas selbst. Shiva ist ohne das weibliche Prinzib nicht in der Lage neues zu schaffen. Männlich und weiblich sind die schöpferische Kraft.Die beiden sind der Innbegriff von Mann und Frau.Das Symbol für Shiva und Parvati ist das Linggam und Yoni Sinnbild. das Linggam ist ein religiöser Phallus aus Stein. Shivas Männlichkeit und Potenz. Das Gegenstück ist die Yoni, ein Stein in Form der weiblichen Vagina. In Bali wird oft beides in einer Skultpur dargestellt. Die Yoni ist der Sockel und aus ihr erhebt sich der Linggam. (Sehr schöne Linggam-Yoni Skulpturen befinden sich in der Goa Gajah Höhle)Als Uma erscheint Parvati als Göttin des Lichts und der Schönheit.Als Göttin des Todes und Zerstörung wird sie Durga gennant.Kali ist die schrecklichste Erscheinung. Sie verbreitet Angst und Schrecken. Laut hinduistischem Kalender haben wir das Zeitalter der Kali.Shiva und Parvati haben einen Sohn Skanda. Wobei er in Bali keine Rolle spielt. Doch der zweite Sohn, Ganesha, ist sehr beliebt.Ganesha ist der Gott des Anfangs und des Gelingens. Sein freundliches Wesen und sein Zuständigkeitsbereich machen ihn ungemein lieb und beliebt. Er ist nicht nur der Gott der Intelligenz und Weisheit, sondern auch der Herr, der alle Hindernisse beseitigt.Er ist ein pfiffiger Kerl. Sein Vater verantalltete einen Wettbewerb zwischen Skanda und Ganesha. Es ging darum, wer als Erster heiraten durfte. Sieger sollte sein, wer als Schnellster die Welt umrundete. Skanda umkreiste die Erde auf seinem Pfau in einem Tag. Ganesha auf seiner Ratte umwanderte Shiva Und Parvati in wenigen Sekunden. Nach der Hinduvorstellung sind in den beiden die ganze Welt eingeschlossen.Wie oben erwähnt ist die Ratte Ganeshas Begleittier. Er hat zwei oder vier Arme. Die Linken tragen eine Schlinge, die andere eine Frucht oder einen Reiskloss. Ganesha nascht gerne. Darum hat er einen kugelrunden Bauch. Die rechten Arme halten den Stachelstock (wie ihn die Mahuts gebrauchen) und seinen abgebrochenen Stosszahn hält er in der vierten Hand. Den Zahn soll er eingebüsst haben, als er dem Parasurama den Zutritt zum schlafenden Shiva verweigerte. Parasurama war sehr erbost und warf eine Streitaxt nach Ganesha, die ihm den Zahn abbrach. Eine andere Version besagt, dass Ganesha vom vielen Naschen den Zahn verlor. Die dritte Geschichte erzählt, dass er ihn als Griffel benutzte als er das Mahabarata Epos niederschrieb, das ihm vom Weisen Vyasa diktiert wurde.Wie Ganesha zu seinem Elefantenkopf kam: Also, eigentlich ist Shiva nicht Ganeshas leiblicher Vater. Parvati hat ihn aus Schorf ihres Körpers, mit Salben, Oelen und Gangeswasser modeliert. Sie nahm gerade ein Bad als Shiva nach langer Abwesenheit wieder heim kam. Er suchte seine Frau und traf einen fremden Jüngling, der ihm den Weg ins Bad zu Parvati versperrte. Parvati hatte Ganesha als Wächter vor die Türe gestellt, damit sie in aller Ruhe ein Bad nehmen konnte. Ganesha verdeidigte seinen Posten ohne zu wissen wem er den Weg versperrte. Shiva griet in hellen Zorn, dass ihm ein hübscher junger Mann den Zutritt zu seiner Frau verwehrte. Kurzerhand schlug er Ganesha mit seinem Schwert den Kopf ab. Parvati gestört durch den Tumult vor der Türe, trat hinaus und war ausser sich was sie da sah. Sie erklärte Shiva wer der getötete Mann war und flehte ihn an, Ihren Sohn wieder zum Leben zu erwecken. Shiva versprach ihn mit dem Kopf des ersten Lebewesens das vorbeikommt auszustatten und Ganesha ins Leben zurückzurufen.Ihr wisst sicher schon, was als erstes vorbei lief. Richtig, ein Elefant!Durch die Wiederbelebung ist Ganesha auch Shivas Sohn geworden und von ihm anerkannt. Vishnu Bali EinFest der Sinne Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |